Du kennst das: Du sitzt seit Stunden vor deinem Bildschirm und weißt nicht, wann du zuletzt geblinzelt hast? Das laute Knurren deines Magens hat dich gerade aus deinem Sekundenschlaf gerissen? Deine Haltung am Arbeitsplatz erinnert eher an die eines Bonobos und hat mit Ergonomie nichts mehr zu tun? Dann wird es höchste Zeit für eine Pause!

Zeiterfassung und Pausenregelung

Daher wollen wir heute mal gründlich zum Thema “Pausen” und Zeiterfassung aufklären. Sind Pausen Pflicht? Und wenn ja, wie lange muss wer Pause machen und wo eigentlich? Wie soll ein Arbeitgeber da den Überblick behalten und ist das überhaupt notwendig? All das erfahrt ihr im heutigen Blogpost.

 

Lunch, Kaffee und frische Luft – das schaffst du doch sicher in 5 Minuten, oder?

An manchen Tagen wird die Liste der Dinge, die noch zu tun sind, einfach nicht kürzer und man hat das Gefühl, dass man seiner Aufgaben definitiv nur dann Herr (oder Frau!) werden kann, wenn man heute mal ohne Pause durchzieht.

Allerdings wäre das 1. ungesund und man sollte sich fragen, ob man nicht produktiver arbeiten und somit mehr schaffen würde, wenn man sich eine Pause gönnt. Und 2. ist in den meisten Fällen eine Pause sogar gesetzlich vorgeschrieben und damit eine Pflicht, die sowohl vom Arbeitnehmer erfüllt als auch vom Arbeitgeber kontrolliert werden und sich in der Zeiterfassung widerspiegeln muss.

 

Wenn du also eher vom Typ “5 Minuten Pause sind mehr als genug” bist, hier einmal die gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten:

Nach § 4 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) muss die Arbeit ab einer Arbeitszeit von 6 Stunden durch eine im Voraus festgelegte Ruhepause von mindestens 30 Minuten unterbrochen werden. Ab einer Arbeitszeit von 9 Stunden sind es schon 45 Minuten Ruhepause. Dabei ist es nicht erforderlich, dass diese Ruhepause in einem Stück stattfindet, jedoch muss jede Pause mindestens 15 Minuten am Stück wahrgenommen werden damit sie als solche gilt. Abweichungen von diesen Pausenregelungen wie zum Beispiel eine längere Pause von einer Stunde (jedoch keine Verkürzung), können arbeitsvertraglich geregelt werden. Darüber hinaus kann es branchenspezifische Abweichungen geben, die tarifvertraglich geregelt sind.

 

Ich spar mir die Pause und geh’ einfach früher!

Das hat sicher jeder von uns schon einmal gedacht. Und während das manchmal sicher ganz praktisch wäre, gilt “früher gehen” leider nicht als Ruhepause. Da Arbeitnehmer in Deutschland nicht länger als 6 Stunden am Stück ohne Pausenzeit beschäftigt werden dürfen, haben Arbeitgeber dafür Sorge zu tragen, dass in dieser Zeit mindestens 30 Minuten lang die Arbeit niedergelegt wird.

Fun Fact: Toilettengänge zählen übrigens nicht zur Pausenzeit! 🙂

 

Bezahlt oder unbezahlt?

Die Ruhepause kann grundsätzlich je nach gusto genutzt werden, allerdings zählt eine Ruhepause nicht als solche, wenn man währenddessen in Bereitschaft ist. Der Arbeitnehmer muss vollständig von seinen Arbeitspflichten befreit und in der Lage sein, seinen Arbeitsplatz und gegebenenfalls auch den Betrieb zu verlassen. Deshalb müssen Ruhepausen zwar zeitlich erfasst, aber nicht vergütet werden. Ausnahmen können hier jedoch tarif- oder arbeitsvertraglich festgelegt werden.

 

Geldstrafe bei zu wenig Pause?

Tatsächlich sind Arbeitgeber in Deutschland dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern Pausen zu gewähren und deren Einhaltung zu überwachen. Tut ein Arbeitgeber das nicht, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar und kann nach §22 (2) ArbZG mit Geldbußen bis zu 15.000 Euro bestraft werden. Die Erfassung der Pausenzeiten ist damit nicht nur hilfreich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, sondern kann im Ernstfall auch wirklich wichtig sein. Plane sie also am besten direkt in deine Zeiterfassung mit ein.

Zeiterfassung mit der Stempeluhr

Behalte den Überblick

Dank shyftplan ist das zum Glück ganz leicht. Im Firmenprofil kann man ganz leicht verschiedene Pausenregelungen definieren und somit festlegen wie lange eine Ruhepause ab einer bestimmten Schichtlänge sein muss.

Darüber hinaus kann außerdem bestimmt werden, ob shyftplan eine Warnung ausgeben soll, wenn die eingetragene Pausenlänge einer Schicht nicht mit einer definierten Pausenregelung übereinstimmt oder ob die Pausenregelung sogar bindend sein soll. Das bedeutet, eine Schicht nur dann gespeichert werden, wenn die Pausenlänge mit der festgelegten Pausenregelung übereinstimmt.

Zeiterfassung mit der Stempeluhr

Noch besser haben sowohl Mitarbeiter als auch Arbeitgeber die tatsächlichen Pausenzeiten mit unserer Stempeluhr im Blick. Mitarbeiter können damit nicht nur ihre Arbeitszeit genau erfassen, sondern sich zur Pause einfach aus- und zum Ende der Pause wieder einstempeln und müssen sich so nicht minutengenau ihre Pausenzeiten merken. Arbeitgeber können außerdem den Mitarbeiter-Status checken und so noch besser ein Auge darauf haben, dass ihre Mitarbeiter ausreichend Pause machen.
Du willst auch, dass die Zeiterfassung zum Kinderspiel wird und dir Pausenzeitregelungen kein Kopfzerbrechen mehr bereiten? Dann teste doch shyftplan einfach mal 14 Tage lang kostenlos und genieß die Entspannung.

Gönn’ dir ‘ne Pause – Pausenregelung und Zeiterfassung
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