Jeder hat schon einmal im letzten Moment ein Geschenk gekauft. Am 23. Dezember oder noch schlimmer an Heiligabend selbst im Laden stehen, macht niemandem Freude und fördert auch nicht gerade den kreativen Prozess der Geschenkfindung.

Wer sich dann aber nach dem Fest in die Läden traut wird merken, so viel ruhiger ist es nicht mal geworden – auch nicht für die Mitarbeiter.

Ungeliebte Geschenke, postweihnachtliche Rabatte und Verwüstung

Der Ansturm auf den Einzelhandel zwischen Weihnachten und Neujahr ist nicht alleine die übliche Einkaufspanik, wenn die Familie mal wieder den Kühlschrank geplündert hat. Vielmehr könnte man auch eine gewisse Undankbarkeit feststellen.

Jeder dritte Deutsche plant nach dem Fest Zeit ein, um all die ungeliebten Geschenke zurück in den Handel zu tragen, die als Geldwert mehr Freude machen. Theoretisch ist die Rückgabe nur Kulanz und anonym geht sie auch nicht – der Kassenbon ist Pflicht. Aber bei der Bescherung nach dem Kassenzettel fragen, ist auch immer so eine Sache.
Außer dem schlichten Umtausch sind dann auch vielfache Rabatte Lockmittel im Einzelhandel. Preisfall nach Weihnachten ist keine Seltenheit, schon gar keine des deutschen Verkaufs.

Einzelhandel Dienstplanung 1

Noch keine englischen Zustände, aber…

Der englische Einzelhandel übertreibt etwas, wenn es um das Auf- und Ausräumen der Regale nach Weihnachten geht.  Am Boxing Day oder in der Boxing Week, vom verkaufsoffenen Feiertag zum Ausverkauf mutiert, ziehen die Angebote dem Arbeitnehmer Weihnachtsgeld aus der Tasche und befreien vor dem Jahresende noch von den Ladenhütern.

Importiert und angepasst, kann man auch hierzulande nach Weihnachten noch einige Rabatte abgreifen. Vielleicht noch das Weihnachtsgeld ausgeben, sich modisch oder handwerklich schon für das neue Jahr vorbereiten oder das eigentliche Geschenk mit Ermäßigung kaufen – für die Kunden gibt es immer einen Grund nochmal vor Silvester die Läden ein letztes Mal zu bevölkern.

Des einen Freud, des anderen Leid

Brückentage und eine sehr kurze Arbeitswoche zwischen Weihnachten und Neujahr sind dieses Jahr kaum drin. Die meisten Arbeitnehmer werden nochmal vier Tage ins Büro oder eben fünf Tage in den Laden müssen. Denn Feiertage im Dienstplan des Einzelhandels mindern selten die Arbeitszeit und erzeugen keine Minusstunden, im Gegenteil.

Was in den Städten als großer Vorteil gefeiert wird, dass man eben auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten noch die Läden aufsuchen kann, ruft für den Handel auch Probleme hervor. Damit ist dann nicht mal die vielfache Zerstörung der Präsentation oder die Überfüllung gemeint, die noch bis 2017 anhält.

Überstunden für den Profit

Während die Kunden sich bereits im Jahreswechsel wähnen können, heißt es für Arbeitnehmer in Stores, Supermarkt und Warenhäusern: Überstunden für den Profit. Wo immer Rabatte die Nachfrage nach oben treiben, also nicht alleine im stationären Handel, müssen Arbeitskräfte her. Hinter der Kasse fallen genauso viele Dienste an, wie im Lager, der Buchhaltung, der Personalplanung. Einmal noch Mehrarbeit treibt die Mitarbeiter in das neue Jahr.

Arbeitgeber und Chef haben sicherlich keine große Freude daran, mit weiteren Diensten die Festtagsstimmung, die noch nach Weihnachten anhält, zu verhageln. Die Personalplanung muss mit den Diensten den Kunden etwas entgegen setzen.

Einzelhandel Dienstplanung 2

Anreize, Fairness und Gewinn

Damit nicht plötzlich alle Mitarbeiter statt im Dienstplan im Urlaubsplan stehen, bieten sich finanzielle Anreize an. Wer mehr Gewinn hat, kann als Arbeitgeber beispielsweise Feiertagszuschläge verteilen oder Überstunden auszahlen. Die werden sicherlich anfallen – Kunden lassen sich ungern auf die Uhrzeit genau hinauskomplimentieren.

Daher bietet shyftplan auch an, diese Anreize ordentlich in einer Lohnabrechnung aufzulisten. Zusammen mit der Zeiterfassung können Überstunden erfasst werden, die über den regulären Dienstplan hinausgehen. Auch die Bestimmung von einzelnen Terminen, als unplanmäßige Tage sind mit den Feiertagen von shyftplan zwischen den Jahren möglich.

Mit shyftplan ins neue Jahr

Ja, während andere bereits das neue Jahr erwarten dürfen, sind die Arbeitnehmer im Handel mit Überstunden oder schlicht regulärer Arbeitszeit geschlagen – business as usal.

Sicherlich profitiert davon nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch der Mitarbeiter. Dafür sollte aber ein Dienstplan dementsprechend genau kommuniziert werden, die verfügbaren Arbeitnehmer anzeigen und entlohnen und einen Urlaubsplaner einbinden.

Einzelhandel Dienstplanung 3

Mit Anreizen und guter Organisation, kann die Dienstplanung die Personalstärke erreichen, die noch einmal gebraucht wird, um gut ins neue Jahr zu kommen. Darum direkt auf shyftplan anmelden und gut ins neue Jahr kommen.

 

Nach dem Fest ist vor dem Fest im Einzelhandel
Tagged on: