Gestern besuchte ich den Workshop der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung zum Status Quo und möglichen Handlungsansätzen zur Unterstützung der Berliner Kreativbranche. Unternehmer, Multiplikatoren und Vertreter aller Netzwerke wurden zum Austausch über die aktuelle Wirksamkeit der Förderinstrumente ins “Lehrter Siebzehn” Loft eingeladen. Schon bei den Formulierungen in der Einladung dachte ich mir: “Hey, hier kannst du deinen Fachchinesischwortschatz noch um Begriffe wie “Leuchtturmveranstaltungen” und “Unternehmensaussenwirtschaftsassistent ” erweitern.

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Aber es war ein fröhliches Wiedersehen mit vielen alten Freunden der Clubcommission Berlin, die mich noch als Nokia’s Big Data Experten in Erinnerung hatten und positiv überrascht waren, dass ich jetzt in einem disruptiven Berliner Start Up für digitale Dienstpläne und Lohnabrechnungen auf Knopfdruck arbeite. Gerade Club- und Restaurantbetreiber horchen immer auf, wenn ich ihnen von der “Leichtigkeit der Lohnabrechnung” erzähle.

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Ansgar Oberholz (@oberholz) moderierte das Event. Nach einer kurzen Intro zum Berliner Start Up Treffpunkt St. Oberholz, übergab Ansgar an Ingrid Walther von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Der Präsentation zu Strategien für den Standort Berlin, neuen Förderprogrammen und Studien zu realisierten innovativen Projekten für Wirtschaft und Gesellschaft folgte eine Diskussion mit den Senatsvertretern Jürgen Schäpers, Andreas Krüger (Prinzessinnengärten) und Beauftragten der Kreativwirtschaft.

Anschliessend wurden 3 Gruppen gebildet, die Input für den Masterplan Berlin-Brandenburg erarbeiteten. Ich beteiligte mich an “Internationalisierung und Leuchtturmveranstaltungen”. Unter der Leitung von Jürgen Schäpers fassten wir Ideen auf Karteikarten zusammen und posteten die Vorschläge auf die Brainboards.

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Am Ende wurden die Resultate aller Boards in der grossen Runde diskutiert. Insgesamt bin ich von dem Workshop immer noch sehr angetan. Der kreative Lösungsansatz des Berliner Senats, mit Wirtschaftsfachleuten und Branchenexperten Handlungsempfehlungen für die Zukunft zu entwickeln, führte zu vielen guten Ideen, die wir im Investitionsmasterplan Berlin-Brandenburg wiederfinden werden.

Berliner Senat lädt zum mitdenken ein